Eine Selbstverpflichtung aus dem besten aller Gründe: Weil man es will.
Sustainable Storytelling:
Schwermetall kommuniziert Nachhaltigkeit auf leichte Art
„Wenn Kupfer mit der Umwelt reagiert, wird es grün.“ Ein Satz, so einfach wie wahr. Er beschreibt die visuelle Leitidee des ersten Nachhaltigkeitsberichtes, den das SCHWERMETALL HALBZEUGWERK in Stolberg in diesen Tagen veröffentlicht hat. POWER+RADACH setzte den nach VSME-Standard aufgebauten Bericht mit plakativen Visuals und Infografiken um und entwickelte die Storyline rund um Nachhaltigkeit beim Stolberger Kupferproduzenten.
„Wir möchten transparent zeigen, woran wir arbeiten und was uns wichtig ist. Außerdem wollen wir messbar machen, wie wir uns entwickeln.“ Annalena Böke Tomazin, Managerin für Nachhaltigkeit bei SCHWERMETALL, sieht hier erste Vorteile einer strukturierten Nachhaltigkeitsberichterstattung. In diese ist das Unternehmen freiwillig eingestiegen. Denn nach der gültigen europäischen Corporate Sustainability Reporting Directive ist der mehr als 600 Millionen Euro umsetzende Spezialkupferhersteller aus Stolberg nicht zum Bericht verpflichtet. Die beiden Geschäftsführer Michael Jordan und Urs Leibender sowie der scheidende Geschäftsführer Dirk Harten geben mit dem Bericht aber ein klares Bekenntnis ab, wie ernst sie es mit der Aussage „Stolzer Partner der Zukunft“ meinen: „Inhalte wie Klimaschutz, Energie, Kreislaufwirtschaft, Arbeitssicherheit, soziale Verantwortung und regionales Engagement sind auf unserer dauerhaften Agenda. Dazu muss man uns nicht verpflichten – das sehen wir als unsere Verantwortung an.“
Kupferfarbene Akzente, grüne Transformationselemente und eine klare Informationsarchitektur übersetzen die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens in ein eigenständiges Erscheinungsbild. POWER+RADACH begleitete das Projekt von Struktur und Redaktion über Gestaltung bis zur publikationsreifen Umsetzung. Das Ergebnis ist ein Nachhaltigkeitsbericht, der nicht nur Daten, Maßnahmen und Ziele dokumentiert, sondern Haltung sichtbar macht: verantwortungsvoll, nachvollziehbar und visuell eigenständig. Und der auf der einen Seite den VSME-Standard aus Gründen der Vergleichbarkeit und Qualitätssicherung einsetzt, ihn auf der anderen Seite aber auch um zielgruppengerechte Aufbereitung und Visualisierung ergänzt.
Wie POWER+RADACH bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung unterstützt
Für POWER+RADACH Geschäftsführer Bernd Steinbrecher ist SCHWERMETALL mit diesem Projekt beispielgebend: „Sustainable Storytelling auf diese Art ist das exakte Gegenteil von Greenwashing. Es schafft maximale Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit, denn es zeigt Geleistetes, aber eben auch noch zu Leistendes. Punkt für Punkt. Zahl für Zahl. Prozent für Prozent.“ Die Agentur hat mit einem eigenen Berater- und Redaktionsteam für Nachhaltigkeitsberichte einen Schwerpunkt für seine Kunden gebildet. „Wir unterstützen Kunden bereits bei der Einführung von Sustainability Reporting, der Wahl des passenden Berichtsstandards oder der Auswahl passender Softwareunterstützung.“ so Steinbrecher. Die redaktionelle Erstellung auf Basis von Kennzahlen oder Informationen der Wirtschaftsprüfer und – natürlich – die Umsetzung des Berichtes im Visual Storytelling werden aber natürlich auch vom Team im Drehturm angeboten. „Übrigens natürlich ebenso wie die Ableitung einer passenden Social Media Kommunikation aus den Inhalten des Sustainable Storytellings.“ ergänzt Dilary Uygun-Mrozek, Social Media Beraterin bei POWER+RADACH.
Was Sustainable Storytelling mit Kreditkonditionen zu tun hat
Moderne Unternehmen sehen sich als Corporate Citizen – sozusagen als „Mitbürger mit beschränkter Haftung“ und als Mitglied der lokalen Community an ihrem Standort. Seine Community offen, faktenbasiert, transparent und kontinuierlich zu informieren, ist Teil dieses Selbstverständnisses. Auch dann, wenn die Unternehmen aufgrund von Größe (> 450 Millionen EUR Umsatz) und Anzahl der Beschäftigten (> 1.000 Beschäftigte) nicht durch die CSRD zu Nachhaltigkeitsberichten verpflichtet wären.
Warum nehmen moderne Unternehmen den Aufwand dennoch auf sich? Nachhaltigkeitsziele werden für Finanzierungen zunehmend zu einem harten Wirtschaftsfaktor. Wer seine ESG-Daten, Maßnahmen und Ziele strukturiert dokumentiert, verbessert nicht nur seine Transparenz gegenüber Kunden und Öffentlichkeit, sondern schafft auch eine belastbare Grundlage für Bankgespräche, Investitionsentscheidungen und zukünftige Finanzierungsfähigkeit. Genau hier setzt der VSME-orientierte Nachhaltigkeitsbericht an: Er macht Nachhaltigkeit messbar, nachvollziehbar und anschlussfähig für die Anforderungen von Banken, Partnern und Märkten. Und hilft Unternehmen, am Kapitalmarkt zu guten Konditionen zu kommen.