Über überraschende Nebeneffekte und Synapsen-Salat.

Corona und Kreativität

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Voraussetzung für Kreativität: Die Einsamkeit

Da ist das sprichwörtliche kleinen Kämmerlein, das Alleinsein mit den Gedanken, die Ruhe, die kleinen Pausen: Die Zeiten, die man sich schafft, um einen Spaziergang zu machen, um den Blick zu verändern und die Gedanken loszulassen: Ein Umstand, der uns in der Corona-bedingten 100-Prozent-Homeoffice Phase unserer Agentur jeden Tag „in-house“ geliefert wird. Denn die damit einhergehende soziale Distanz, das Arbeiten im Homeoffice, die Zeit, die wir uns nun auf uns besinnen sollen, die wir mit der Familie verbringen, macht das möglich, was uns im Büroalltag oft schwerfällt: Neue Wege zu finden, anders zu denken und von der Normalität abzuweichen. Dieser „Corona-Zustand“ kann eine Chance zu mehr Kreativität sein. Kann…

Kreativität ist Kopfsache. In einer Branche, in der es um kreative Dienstleistung geht, Ideen und Konzepte entwickelt werden, um einen wirtschaftlich-positiven Effekt zu erzielen, ist das mit der Kreativität gar nicht so einfach. Sie lässt sich nicht auf eine 40-Stunden-Woche im Büro beschränken und auf Knopfdruck abrufen. Ja, sicher, methodisch setzen wir Kreativitätstechniken und Tools ein, um eine Menge Ideen zu generieren. Aber mal ehrlich: Wie oft ist Ihnen eine gute Idee unter der Dusche, (oder auf dem Klo :-)), bei einer Tasse Kaffee oder kurz vorm Einschlafen zugelaufen? Und warum? Weil sie mit sich und ihren Gedanken allein waren und einen ruhigen Moment hatten, in dem Sie Ihre Synapsen nicht auf ein Problem fokussiert haben. Bernd nennt diesen Zustand treffend „Spazierendenken“. Und wenn wir uns – schwierig genug – von den Corona-bedingten Sorgen und Ängsten zeitweilig frei machen können, kann dieser Zustand gerade in der Isolation häufig entstehen.

 

Voraussetzung für kreative Energie: Das Team

Die unter Ihnen, die uns bereits einmal in unseren Büros im Aachener Drehturm Belvedere besucht haben, fragen sich sicher längst, wie das soeben Gelesene mit unserer Architektur zusammenpasst. Warum gibt es auch in unserer Agentur Großraum-Zonen, wenn man eigentlich einzeln und in Ruhe arbeiten sollte? Die Antworten sind absolut typisch für POWER+RADACH: Kommunikation und Spaß. Das Arbeiten macht im Team einfach mehr Spaß. Spaß ist ganz wichtig bei der Arbeit und fördert das kreative Denken. Wir Kreative sind meist empathisch, kommunikativ und open-minded. Und deshalb auch anfällig für zu verrückte Ideen. Ideen, die das „Ping-Pong“ mit den anderen POWERISTAS benötigen, um umsetzbar zu werden. Denn selbst die beste Idee reift erst im Austausch und in Teamarbeit zu einem hervorragenden Konzept heran.

Kleines Fun-Fact am Rande: Wollen Sie wissen, warum Agentur-Büros so häufig weiß möbliert und gestaltet sind? Ich verrate es Ihnen: Nein, es ist nicht die Lieblingsfarbe eines ganzen Berufsstandes. Genau wie ein gutes Layout oder eine Botschaft manchmal Raum brauchen, um zu wirken, genauso braucht man Raum um seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Weiße Wände sollen für eine bessere Fokussierung auf das Wesentliche sorgen. Keine Begrenzung und keine Ablenkung durch Farbe. Der Anfang einer jeden Idee entsteht auf einem weißen Blatt Papier.

Diese besondere Zeit, in der wir nun – im besten Fall – mehr Ruhe haben und alleine sind, ist also auch eine enorme Chance, kreative Ideen zu produzieren. Das heimische Umfeld kann dazu beitragen. Wenn es denn störungsfrei gestaltet werden kann. Dass dies bei alle Poweristas, die auch Eltern sind und gerade in den ganz verschiedenen Altersstufen Kinder zuhause unterrichten und betreuen, bei Weitem nicht so einfach ist, bemerke ich jeden Tag. Für das, was Ihr hier leistet, Ihr Lieben, ziehe ich meinen Hut. Und ich kann sehr gut verstehen, dass hier das Büro ein Ort der Ruhe sein kann – und nicht das Homeoffice. Es setzt ein Nachdecken darüber ein, wo man wirklich für welche Tätigkeiten die produktivsten Rahmenbedingungen vorfindet. Für mein Arbeiten ist es die Ruhe im Homeoffice, die konzeptionelles Denken erleichtert. Und der Digitalisierung sei Dank, können wir dennoch zusammenarbeiten und uns austauschen. Der Spaß kommt dabei dank Chat, Memes, Gifs und Video-Konferenzen auch nicht zu kurz.

Ich lerne gerade, dass sich die räumliche Nähe in einem Team für eine gewisse Zeit auch digital ersetzen lässt. Aber mir fehlen die Kaffeemaschinen-, Küchen-, Theken-, Frühstücks- und Türrahmen-Gespräche mit meinen Kolleginnen und Kollegen. Es sind die Momente, in denen durch das beiläufige Gespräch und die augenzwinkernde Bemerkung eine Idee auf ein neues Level gehoben werden kann. Kreativität ist eben nicht planbar und braucht die Einsamkeit und das Team. Wie Ying und Yang.

 

Ein Kreativer, egal ob Künstler, Designer, Texter oder Marketer lebt seine Passion. Wir haben das Glück, das zu tun, was wir lieben. Einen kreativen Job auszufüllen, bedeutet auch ein kreatives Leben zu führen. Und das lebt sich 24/7. Corona hat dazu beigetragen, unserem kreativen Leben eine neue Herausforderung zu geben. Wir sind in unserem Handeln und Arbeiten – zum Glück – keinesfalls beschränkt, sondern haben uns ein neues Umfeld für großartige Ideen und Projekte geschaffen, mit denen wir unsere Kunden begeistern wollen.

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